Beste Broker für den Handel mit dem Nikkei-225-Index

Verfasst von Miro Nikolov
Miro Nikolov ist Mitbegründer von TradingPedia.com und BestBrokers.com. Seine Mission ist es, Menschen dabei zu helfen, rentable Investitionen zu tätigen, indem er ihnen Zugang zu Bildungsressourcen und Analysewerkzeugen verschafft.
, | Übersetzt von Afggen Butt
Afggen Butt ist ein erfahrener Redakteur und Übersetzer mit besonderem Fokus auf Investitionen, Finanzmärkte und Kryptowährungen. In seiner Arbeit verbindet er sprachliche Präzision mit einem ausgeprägten Verständnis für komplexe Finanzthemen, um Inhalte klar, fundiert und für ein deutschsprachiges Publikum verständlich aufzubereiten.
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Unser Team aus erfahrenen Tradern hat mehrere regulierte und vertrauenswürdige Nikkei-225-Broker getestet und eine Rangliste der besten Anbieter zusammengestellt. Jede Plattform, die CFDs auf den Nikkei-225-Index anbietet, erhielt eine Qualitätsbewertung auf Grundlage verschiedener Kriterien, darunter ihre Trustpilot-Bewertung, Regulierung, Gebühren und Kommissionen, verfügbare Handelsplattformen, Kundenservice und mehr. Für Trader in Deutschland sind zusätzlich EU-Anlegerschutz, transparente Risikohinweise und eine Regulierung durch die BaFin oder eine andere EU-Aufsichtsbehörde mit Dienstleistungszulassung für Deutschland relevant.

  1. Plus500 US
    Bewertung: 4,2
    Dieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
  2. eToro
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  3. Fusion Markets
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Top-Broker für den Handel mit dem Nikkei 225

choosing a brokerNachdem wir nun die Grundlagen des Nikkei Stock Average und die verschiedenen Möglichkeiten, diesen Index zu handeln, erläutert haben, ist es an der Zeit, dass Sie einen zuverlässigen Broker auswählen. Wir empfehlen Ihnen, sich etwas Zeit zu nehmen und sich für einen gut regulierten Broker zu entscheiden, der seine Preispolitik transparent kommuniziert, über eine solide Erfolgsbilanz am Markt verfügt und mit Innovationen Schritt hält.

Der Nikkei Stock Average (Nikkei 225) gilt weltweit als der wichtigste Aktienindex Japans. Seine Berechnung begann 1950, sodass seine Existenz eng mit der Nachkriegswirtschaft Japans verbunden ist. Kurz gesagt ist der Nikkei 225 ein kursgewichteter Aktienindex, der 225 Blue-Chip-Aktien umfasst, die an der Tokioter Börse notiert sind. Eine jährliche Überprüfung findet im September statt, eventuelle Änderungen der Indexzusammensetzung werden im Oktober vorgenommen.

Da der Nikkei Stock Average der älteste Aktienindex Asiens ist und eine ähnliche Berechnungsmethode verwendet, gilt er häufig als japanisches Pendant zum Dow Jones Industrial Average (DJIA) in den USA.

Wie der Handel mit dem Nikkei 225 für Trader und Broker funktioniert

Nikkei 225 TradingWir werden häufig gefragt, ob es möglich ist, den Nikkei 225 zu handeln, wenn man außerhalb Japans lebt, zum Beispiel in Deutschland oder einem anderen EU-Land. Diese Sorge rührt wahrscheinlich daher, dass die japanische Kultur oft als eher zurückhaltend und konservativ wahrgenommen wird. Wie zutreffend diese Einschätzung ist, wollen wir hier nicht beurteilen, doch für den Online-Handel mit dem Nikkei 225 gelten keine entsprechenden Einschränkungen.

Im Allgemeinen erfolgt der Handel mit Japans wichtigstem Aktienindex üblicherweise durch den Kauf und/oder Verkauf börsengehandelter Fonds, die seine Entwicklung nachbilden. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Eröffnen Sie ein Konto bei einem Nikkei-225-Trading-Broker, der den Handel mit internationalen Wertpapieren ermöglicht.
  2. Zahlen Sie Geld auf Ihr Konto mit einer der unterstützten Zahlungsmethoden ein. Achten Sie auf Transaktionsgebühren und sonstige Kosten. Es gibt eine gute Auswahl vertrauenswürdiger Broker, die kostenlose Einzahlungen in EUR ermöglichen – wählen Sie nach Möglichkeit einen dieser Anbieter.
  3. Erwerben Sie die entsprechenden Wertpapiere und nutzen Sie die Tools des Brokers, um Ihre Investition angemessen zu überwachen und zu verwalten.

Wenn Sie es gewohnt sind, mit in den USA gelisteten ETFs zu handeln und Ihr Handelsverhalten nicht ändern möchten, haben Sie eine Option: den MAXIS Nikkei 225 Index ETF. Er lautet auf US-Dollar und wird an der New York Stock Exchange gehandelt. Für Privatanleger in Deutschland sind US-ETFs jedoch wegen der PRIIPs-/Basisinformationsblatt-Vorgaben häufig nicht ohne Weiteres handelbar; praxisnäher sind meist UCITS-ETFs auf den Nikkei 225 über deutsche oder europäische Handelsplätze.

Inhaber internationaler Brokerage-Konten können zwischen dem iShares Nikkei 225 ETF von BlackRock Japan, dem Daiwa ETF Nikkei 225 von Daiwa Asset Management und dem Nikkei 225 von Nomura Asset Management wählen. Ein Faktor, der stets berücksichtigt werden sollte, ist der Wechselkurs, da an der TSE/TYO überwiegend in Yen gehandelt wird. Beim CFD-Handel gelten für deutsche Privatkunden zudem ESMA-/BaFin-Schutzregeln wie begrenzte Hebel, Margin-Close-out-Regeln und Schutz vor Nachschusspflichten.

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Nikkei 225 – Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Was beeinflusst die Bewegung des Nikkei-225-Index?

Der Kurs des Nikkei Stock Average wird von mehreren Faktoren beeinflusst, die eng mit der Entwicklung der japanischen Wirtschaft und ihrer wichtigsten Branchen zusammenhängen. Dazu zählen unter anderem die Stärke des Yen, die Geldpolitik Japans, bedeutende politische Ereignisse sowie die aktuelle Lage der einzelnen Unternehmen im Nikkei 225. Für Anleger in Deutschland ist zudem das Wechselkursrisiko zwischen Euro und Yen relevant, insbesondere bei ETFs, Zertifikaten oder CFDs auf den Index. Bei gehebelten Produkten gelten für Privatkunden die EU- und BaFin-Vorgaben, einschließlich begrenzter Hebel und Risikohinweise.

2. Was ist der „Preisanpassungsfaktor“?

Der Preisanpassungsfaktor (PAF) ist ein Faktor, mit dem die Aktienkurse der im Nikkei 225 enthaltenen Unternehmen für die Indexberechnung angepasst werden. Nach der Kursanpassung wird der Index berechnet, indem die daraus resultierende Summe durch den Divisor geteilt wird. Der Preisanpassungsfaktor wurde im Oktober 2021 eingeführt und ersetzte den sogenannten „vermuteten“ Nennwert. Für Anleger in Deutschland ist das vor allem relevant, wenn Sie Nikkei-225-ETFs, Zertifikate oder CFDs handeln: Neben der Indexmethodik sollten auch Währungsrisiken zwischen Euro und Yen sowie die jeweiligen Produktinformationen und Kostenangaben berücksichtigt werden.

3. Was versteht man unter der Hebelwirkung des Nikkei 225?

Der Skalierungsfaktor des Index zeigt, in welchem Verhältnis eine Veränderung des Nikkei 225 zu einer Veränderung um einen Yen im arithmetischen Durchschnitt der 225 bereinigten Kurse steht. Für Anleger in Deutschland ist zusätzlich relevant, dass Positionen auf den Nikkei 225 meist in JPY notieren, während Abrechnung und Kontoführung häufig in € erfolgen.

4. Sind der Nikkei 225 und der TOPIX dasselbe?

Es ist nachvollziehbar, dass diese Frage häufig gestellt wird, denn TOPIX und Nikkei 225 bilden den japanischen Aktienmarkt auf unterschiedliche Weise ab. Aktien im TOPIX werden nach streubesitzbereinigter Marktkapitalisierung gewichtet, während der Nikkei 225, wie oben erwähnt, ein preisgewichteter Index ist. Außerdem umfasst der TOPIX deutlich mehr japanische Unternehmen aus dem Prime Market der Tokioter Börse und nicht nur die 225 ausgewählten Blue-Chip-Werte des Nikkei. Für Anleger in Deutschland ist zusätzlich wichtig: Der Zugang erfolgt meist über UCITS-ETFs, Zertifikate oder CFDs in Euro, wobei Wechselkursrisiken zwischen Euro und Yen sowie bei CFDs die EU-/ESMA-Vorgaben zum Anlegerschutz zu beachten sind.

5. Welche Unternehmen im Nikkei 225 haben sich am besten entwickelt?

Den zuletzt veröffentlichten Umsatzzahlen zufolge zählen Toyota, Honda, Mitsubishi Corporation, Nippon Telegraph & Telephone und Mitsui Bussan zu den größten im Nikkei 225 vertretenen Unternehmen. Toyota steht zudem an der Spitze sowohl bei der Marktkapitalisierung als auch bei der Mitarbeiterzahl. Für Anleger in Deutschland ist wichtig, dass ein Investment meist über ETFs, Zertifikate oder CFDs in EUR erfolgt; dabei spielen neben der Kursentwicklung auch Wechselkursrisiken zwischen Euro und Yen sowie die EU-Vorgaben zu Anlegerschutz und Produkttransparenz eine Rolle.