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Unser Team aus erfahrenen Tradern hat mehrere regulierte und vertrauenswürdige Forex-Broker getestet und eine Liste der besten Broker mit niedrigen Spreads für den Devisenhandel zusammengestellt. Jeder Broker erhielt eine Qualitätsbewertung auf Grundlage mehrerer Faktoren, darunter Trustpilot-Bewertung, Regulierung, Gebühren und Kommissionen, verfügbare Handelsplattformen, Kundenservice und weitere Kriterien.
Unser Team hat alle nachfolgend aufgeführten Broker gründlich anhand der exklusiven Methodik von TradingPedia bewertet.
Nachfolgend finden Sie eine Vergleichstabelle von Forex-Brokern, die niedrige Spreads für den Handel mit wichtigen und exotischen Währungspaaren anbieten. Wir stufen sie anhand mehrerer Faktoren ein, darunter Regulierung, Spreads und Kommissionen, Trustpilot-Bewertung, Handelsinstrumente, Handelsplattformen sowie Ein- und Auszahlungsmethoden.
Ausgewählte Liste der 10 besten Forex-Broker mit niedrigen Spreads
Der Spread eines Währungspaares ist einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl eines Brokers. Je niedriger der Spread, desto günstiger ist der Handel, da der Spread die Kosten enthält, die Sie dem Broker für die Nutzung seiner Plattform zahlen.
Weitere Merkmale eines guten Brokers können eine umfangreiche Bibliothek mit Schulungsmaterialien, ein breites Angebot an Forex-Paaren, zusätzliche Handelsinstrumente wie Indizes und Aktien, mehrere Zahlungsoptionen sowie der allgemeine Ruf des Brokers sein. Für Trader in Deutschland ist außerdem wichtig, ob Kontoführung, Ein- und Auszahlungen in EUR möglich sind, da sonst Umrechnungsgebühren entstehen können. All dies im Blick zu behalten, während Sie nach dem passenden Broker suchen, ist leichter gesagt als getan, insbesondere für angehende Anleger. Sie können daher die folgende Liste nutzen, um einen Broker zu finden, der wettbewerbsfähige Spreads bietet und zu Ihren Präferenzen passt.
Adresse des Hauptsitzes: 1st Floor River Court, 6 St Denis Street, 11328, Port Louis, Mauritius
Die Ursprünge des modernen Forex-Marktes reichen bis in die frühen 1970er-Jahre zurück, als Forex offiziell auf ein frei schwankendes Wechselkurssystem umgestellt wurde. Der Markt war damals noch deutlich anders als der Devisenhandel, wie wir ihn heute kennen, denn der Handel für Privatkunden war praktisch nicht existent. Hedgefonds, Banken und andere große Institutionen waren die einzigen Teilnehmer, die aktiv am Forex-Handel teilnehmen konnten.
Die 1990er-Jahre markierten den Einstieg von Privatanlegern in den Devisenmarkt, denn damals kamen die ersten Online-Broker auf. Dadurch entstand eine Nachfrage nach weiteren Brokern, die ihre Dienste im Internet anbieten, was im Laufe der Zeit dazu führte, dass Anleger aus einer Vielzahl von Plattformen wählen konnten. Obwohl der Forex-Markt noch immer weitgehend von großen Institutionen dominiert wird, stellen Privatanleger heute einen kleinen, aber sichtbaren Teil der Teilnehmer am FX-Markt dar.
Wichtig: Einen Broker ausschließlich aufgrund niedriger Spreads auszuwählen, kann irreführend sein. Überprüfen Sie stets den Regulierungsstatus des Unternehmens, die Ausführungsgeschwindigkeit und die gesamte Gebührenstruktur, einschließlich möglicher Overnight-Swaps und Auszahlungskosten. Für deutsche Kunden ist besonders relevant, ob der Anbieter in der EU reguliert ist oder der Aufsicht der BaFin unterliegt beziehungsweise seine Leistungen rechtmäßig in Deutschland anbietet. Ein scheinbar winziger Spread-Vorteil kann verschwinden, wenn zusätzliche Gebühren anfallen oder Slippage Ihre effektiven Handelskosten erhöht. Prüfen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen jeder Plattform sorgfältig, bevor Sie Geld einzahlen, und testen Sie die Ausführung nach Möglichkeit zunächst auf einem Demokonto.
Wie Forex-Handel für Trader und Broker funktioniert
Der Forex-Markt zeichnet sich durch seine hohe Liquidität aus. Auffällig ist zudem, dass es keine zentrale physische Börse gibt. Der Forex-Handel wird elektronisch abgewickelt und gilt daher als außerbörslicher Markt (Over-the-Counter).
Wenn Sie ein Währungspaar handeln, tauschen Sie die Kurswährung gegen die Basiswährung. Es gibt mehrere zentrale Bestandteile des Forex-Handels, mit denen sich unerfahrene Anleger gut auskennen sollten.
Der Spread
Zu wissen, was Geldkurs (Verkauf) und Briefkurs (Kauf) bedeuten, ist entscheidend für das Verständnis des Spreads. Ersterer ist der Preis, zu dem die Basiswährung verkauft wird, während Letzterer der Preis ist, zu dem sie gekauft wird. Die Differenz zwischen beiden wird als Spread bezeichnet. Anstatt eine separate Kommission für Forex-Geschäfte zu erheben, berücksichtigen Broker ihre Vergütung häufig direkt im Spread. Je breiter der Spread ist, desto teurer wird der Handel mit einem Instrument – deshalb sind niedrige Spreads für Anleger so attraktiv. Der Spread wird in Pips gemessen.
Lots und Pips
Lots sind die Maßeinheiten, die Anleger beim Handel mit Währungspaaren verwenden. Jedes Lot enthält eine festgelegte Anzahl von Währungseinheiten, und es gibt mehrere Lot-Typen nach Größe, die jeweils eine bestimmte Anzahl von Einheiten umfassen. Die erste und gebräuchlichste Einheit ist das Standard-Lot mit 100.000 Einheiten. Danach folgt das Mini-Lot mit 10.000 Einheiten. Die kleinste übliche Lot-Größe ist schließlich das Micro-Lot mit 1.000 Einheiten.
Ein Pip drückt die Wertveränderung eines Paares aus. Der Begriff steht für „percentage in point“, und ein Pip entspricht in der Regel der vierten Dezimalstelle einer Kursnotierung. Hat der Spread eines Währungspaares nur wenige Pips, deutet dies meist auf geringere Handelskosten hin und zeigt an, dass der Handel mit diesem Instrument vergleichsweise günstig ist.
Hebel und Volatilität
Hebel ist ein wesentlicher Bestandteil des Forex-Handels, da es ohne ihn deutlich schwieriger ist, mit kleinen Kursbewegungen nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Dabei nutzen Sie Kapital, das Ihnen Ihr Broker für eine Position bereitstellt, um ein größeres Handelsvolumen zu bewegen, als Ihr eigener Einsatz allein ermöglichen würde. Dieser Ansatz hat eigene Vor- und Nachteile.
Zum einen kann der Hebel die Gewinne, die Sie am FX-Markt erzielen, deutlich verstärken. Zum anderen kann er jedoch auch dazu führen, dass Verluste schneller entstehen und Ihr eingesetztes Kapital aufgezehrt wird. Für Privatkunden in Deutschland und der EU gelten ESMA-Vorgaben: Bei wichtigen Forex-Paaren liegt der maximale CFD-Hebel in der Regel bei 1:30, bei volatileren Basiswerten niedriger. Zudem dürfen CFDs für Privatkunden nicht mit Nachschusspflicht angeboten werden.
Ähnlich verhält es sich mit der Volatilität, denn auch sie kann für unerfahrene Anleger ein zweischneidiges Schwert sein. Volatilität beschreibt die Schwankung des Wertes einer Währung. Sie eröffnet Chancen, mit dem Handel eines Forex-Paares Gewinne zu erzielen, kann aber auch zu Unberechenbarkeit führen, wenn es zu plötzlichen Auf- oder Abwärtsbewegungen kommt.
Häufig gestellte Fragen
1. Wie lange dauern Ein- und Auszahlungen bei Forex-Brokern?
Das hängt von Ihrem Broker und der gewählten Zahlungsmethode ab. In Deutschland werden Einzahlungen per Karte oder E-Wallet meist sofort bearbeitet, während SEPA-Überweisungen in EUR in der Regel ein bis zwei Bankarbeitstage dauern können. Auszahlungen benötigen meist mehrere Werktage, da seriöse EU-Broker Identitäts- und Geldwäscheprüfungen durchführen müssen. In Einzelfällen kann die Auszahlung eine Woche oder länger dauern.
2. Was sind Long- und Short-Positionen?
Sie gehen eine Long-Position ein, wenn Sie die Basiswährung kaufen; eine Short-Position bedeutet dagegen, dass Sie die Basiswährung verkaufen. Die folgenden Beispiele veranschaulichen diese Handlungen für ein bestimmtes Währungspaar:
Short GBP/USD: Sie verkaufen das Pfund und kaufen den Dollar.
Long GBP/USD: Sie kaufen das Pfund und verkaufen den Dollar.
Da es sich um zwei unterschiedliche Positionierungen handelt, können sich auch die Übernachtfinanzierungskosten (Swaps/Rollover) für Long- und Short-Positionen desselben Paares unterscheiden. Für Privatanleger in Deutschland gelten beim Forex-CFD-Handel zudem die EU-Vorgaben der ESMA, etwa Hebelbegrenzungen wie 1:30 für wichtige Währungspaare und ein Schutz vor negativem Kontostand. Ihre Wahl hängt davon ab, welche Währung sich Ihrer Erwartung nach stärkt und welche sich schwächt.
3. Warum fordert mich mein Broker auf, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren?
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung fügt Ihrem Konto eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu. Wenn Sie sie aktivieren, müssen Sie sich bei jeder Anmeldung zusätzlich identifizieren. Der Code wird in der Regel per E-Mail, SMS oder über eine Authenticator-App bereitgestellt. Für deutsche und EU-Broker ist die starke Kundenauthentifizierung im Rahmen der PSD2 ein wichtiger Sicherheitsstandard: Häufig werden dabei zwei Faktoren wie Passwort, Gerät oder biometrische Freigabe kombiniert. So wird das Risiko reduziert, dass Dritte auf Ihr Konto zugreifen und Ihre Daten oder Guthaben missbrauchen, selbst wenn sie Ihr Passwort kennen.
4. Wie läuft die Verifizierung bei meinem gewählten Broker ab?
Die Verifizierung kann nach der Kontoeröffnung abgeschlossen werden. Sie werden entweder automatisch zur Identitätsprüfung aufgefordert oder finden die Option in Ihren Kontoeinstellungen. Für Kundinnen und Kunden in Deutschland erfolgt die Legitimation meist nach den Vorgaben des Geldwäschegesetzes, etwa per VideoIdent, PostIdent oder eID-Funktion des Personalausweises. Das wichtigste Dokument ist ein gültiger Identitätsnachweis, zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass. Zusätzlich verlangen viele Broker einen Adressnachweis, etwa eine Meldebescheinigung, einen Kontoauszug oder eine aktuelle Versorgerrechnung.
5. Woran erkenne ich, ob ein Forex-Broker seriös ist?
Der entscheidende Aspekt, der Ihnen die Seriosität eines Brokers nachweisen kann, ist die Behörde oder die Behörden, die seine Tätigkeit in dem Land regulieren, in dem Sie wohnen. Für Anleger in Deutschland ist vor allem relevant, ob der Anbieter von der BaFin beaufsichtigt wird oder mit einer gültigen EU-Lizenz, etwa über die CySEC, grenzüberschreitend tätig sein darf. Wichtig sind außerdem die in der EU geltenden ESMA-Vorgaben, zum Beispiel Hebelbegrenzungen für Privatkunden, Schutz vor negativem Kontostand und standardisierte Risikohinweise. Prüfen Sie daher immer, welche juristische Einheit Ihr Konto führt und welcher Anlegerschutz konkret gilt.