- Springen zu:
- So zahlen Sie Geld ein
- Wie Sie Geld abheben
- Vorteile der Nutzung von Paysafecard
- Nachteile bei der Nutzung von Paysafecard
- Gebühren und Beschränkungen
- Paysafecard-Rückbuchung
- Sicherheit
- Fazit
Sind Sie auf der Suche nach regulierten und vertrauenswürdigen Forex-Brokern, die Paysafecard akzeptieren? Unser Expertenteam aus Tradern hat zahlreiche Forex-Broker mit realen Konten getestet und eine Liste der besten Anbieter zusammengestellt, die Paysafecard annehmen. Paysafecard ist eine der bekanntesten Prepaid-Lösungen für Online-Zahlungen. Sie gehört zu mehreren Diensten der Paysafe Group, einem Unternehmen, das im Zahlungsverkehr reguliert ist.
Für Trader in Deutschland ist neben der Zahlungsmethode vor allem entscheidend, ob der Broker selbst in der EU reguliert ist oder eine nachvollziehbare Aufsicht vorweisen kann. Bei Forex- und CFD-Angeboten gelten für Privatkunden in der EU zudem ESMA-Vorgaben, etwa Hebelbegrenzungen wie 1:30 für wichtige Währungspaare sowie Vorgaben zum Schutz vor negativem Kontostand.
Plus500 USDieser Inhalt gilt nur für Plus500 US und Kunden aus den Vereinigten Staaten. Der Handel mit Futures ist mit dem Risiko von Verlusten verbunden.
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Derzeit ist Paysafecard in Dutzenden von Ländern und Hunderttausenden von Verkaufsstellen weltweit erhältlich. Zudem bietet der Dienst umfangreiche Support- und Self-Service-Möglichkeiten, und Paysafecard steht Kreditkarten und E-Wallets in puncto Zugänglichkeit kaum nach. Auch im Online-Forex-Handel wird Paysafecard von einigen Brokern als Einzahlungsmethode akzeptiert. Im Folgenden gehen wir auf die wichtigsten Aspekte der Nutzung von Paysafecard für den Forex-Handel ein und erläutern, was Sie von dieser Prepaid-Lösung erwarten können.
So zahlen Sie mit Paysafecard auf ein Forex-Konto ein
Eine Einzahlung per Paysafecard gehört zu den einfacheren Vorgängen im Forex-Handel. Wenn Sie den Ablauf einmal durchgeführt haben, lässt er sich problemlos wiederholen. Der Prozess ist unkompliziert und unterscheidet sich nur geringfügig von anderen Zahlungsmethoden. Alles, was Sie benötigen, ist Ihre Paysafecard-PIN beziehungsweise Ihr 16-stelliger Code. Anschließend rufen Sie die Zahlungsseite auf der Website des Brokers auf und wählen Paysafecard aus der Liste der unterstützten Dienste. Geben Sie den Betrag ein, den Sie einzahlen möchten, sowie den Code vom Beleg. Sobald Sie die Transaktion bestätigen, erscheint das Geld in der Regel sofort auf Ihrem Kontostand und Sie können es für den Handel nutzen.
Achten Sie bei deutschen Konten darauf, nach Möglichkeit in EUR einzuzahlen, um unnötige Währungsumrechnungen zu vermeiden. Wie bei regulierten Brokern üblich, können trotz Prepaid-Einzahlung Identitätsprüfung und Geldwäschekontrollen erforderlich sein.
Einzahlungen mit Paysafecard sind einfach und unkompliziert. Sie müssen sich nicht mit vielen der Probleme auseinandersetzen, die bei anderen Banklösungen auftreten. Zudem ist der Ablauf auf Desktop-Computern und mobilen Geräten identisch, sodass Sie all Ihre Geräte für Ihre Forex-Handelsaktivitäten nutzen können.
Wie Sie von einem Forex-Konto mit Paysafecard auszahlen
Auszahlungen sind mit Paysafecard nicht möglich. Obwohl in der Forex-Handelsbranche ein ständiger Geldfluss zwischen Brokern und Kunden erforderlich ist, wurde Paysafecard nicht für diesen Zweck entwickelt. Stattdessen wurde der Dienst vor allem für kleinere digitale Käufe konzipiert und nicht für Transaktionen in größerem Umfang. Daher kann Paysafecard Geld nur in eine Richtung bewegen – zum Broker hin. Wenn Sie Ihr Guthaben auszahlen lassen möchten, wird dies zwar nicht grundsätzlich abgelehnt, es erfolgt jedoch nicht über Paysafecard.
Die meisten Forex-Broker ermöglichen Ihnen die Auszahlung Ihrer Gelder per klassischer Banküberweisung. Dazu müssen Sie dem Broker Ihre Bankverbindung mitteilen und anschließend warten, bis die Zahlung freigegeben wird. Nach der Genehmigung dauert die Bearbeitung der Transaktion in der Regel zwischen einem und fünf Werktagen.
Vorteile der Nutzung von Paysafecard für den Forex-Handel
Paysafecard bietet mehrere Vorteile, die den Dienst für bestimmte Kunden attraktiv machen. Diese Vorzüge zeigen sich in unterschiedlicher Form und können Ihr Forex-Handelserlebnis beeinflussen. Zunächst ermöglicht Paysafecard sofortige Einzahlungen. Der Dienst verarbeitet Zahlungen schnell und zuverlässig, sodass es in der Regel zu keiner Unterbrechung kommt.
Ein weiterer Punkt ist, dass der Dienst größtenteils kostenlos genutzt werden kann. Weder für Transaktionen noch für den Kauf eines Gutscheins fallen üblicherweise Gebühren an. Kosten entstehen nur, wenn Sie das Guthaben einer Paysafecard-PIN auf Ihr Bankkonto auszahlen lassen möchten, nach einer längeren Phase der Inaktivität oder bei einer Transaktion in Fremdwährung. Mit etwas Planung lassen sich diese Gebühren in der Regel vermeiden.
Ein weiterer großer Vorteil von Paysafecard ist die Verfügbarkeit an mehr als 400.000 Verkaufsstellen weltweit. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch in Ihrer Nähe ein Geschäft gibt, in dem Paysafecard-Gutscheine erhältlich sind, sodass Sie diese bequem erwerben können – sogar nebenbei bei Ihren täglichen Besorgungen. In Bezug auf Verfügbarkeit und Benutzerfreundlichkeit können nur wenige Dienste mit Paysafecard mithalten.
Nachteile der Nutzung von Paysafecard für den Forex-Handel
Es gibt mehrere Gründe, warum Paysafecard für den Forex-Handel möglicherweise nicht ideal geeignet ist, und diese sollten Sie kennen, bevor Sie sich für eine Zahlungsmethode entscheiden. Zunächst unterstützt der Dienst keine Auszahlungen, sodass Sie eine alternative Möglichkeit zur Auszahlung finden müssen. In der Regel erlauben Broker die Abhebung Ihres Guthabens per Banküberweisung, diese Methode ist jedoch vergleichsweise langsam und kann mehrere Werktage in Anspruch nehmen.
Ein weiterer Nachteil sind die zum Teil sehr niedrigen Transaktionslimits von Paysafecard. Eine einzelne Paysafecard-PIN kann nur bis zu 100 € beziehungsweise einen entsprechenden Betrag in einer anderen Währung aufnehmen. Dieses Limit ist vergleichsweise niedrig und für viele Trader unzureichend. Zwar können Sie in einer Transaktion mehrere Gutscheine kombinieren, doch ist dies kein idealer Weg, um Geld einzuzahlen. Es ist umständlich und setzt voraus, dass Sie im Voraus mehrere PINs erwerben. Wenn Sie Beträge im hohen Hunderter- oder gar Tausenderbereich einzahlen möchten, benötigen Sie eine andere Zahlungslösung.
Nicht zuletzt müssen Sie für jede Einzahlung einen physischen oder digitalen Gutschein kaufen. Mit der Zeit kann es lästig werden, immer wieder eine Verkaufsstelle aufsuchen zu müssen.
Gebühren und Limits bei der Nutzung von Paysafecard für den Forex-Handel
Paysafecard verfügt über klar definierte Transaktionslimits und eine Gebührenstruktur, die für Kunden im Allgemeinen überschaubar ist. Was die Limits betrifft, ist Paysafecard jedoch eingeschränkt. Ein Gutschein kann in verschiedenen Nennwerten erworben werden, wobei 100 € den maximalen Betrag pro einzelner PIN darstellen. Für sich genommen ist dies niedrig und für viele Trader unzureichend. Kunden können jedoch bis zu 10 PINs pro Transaktion verknüpfen und damit maximal 1.000 € auf einmal bezahlen. Zwar ermöglicht dies höhere Überweisungen, es ist jedoch keine besonders elegante Lösung und bietet nicht die Flexibilität von Diensten mit deutlich höheren Limits. Beachten Sie bitte, dass Paysafecard je nach Land unterschiedliche Limits festlegt, sodass Abweichungen möglich sind.
Was die Kosten angeht, können Sie Paysafecard lange Zeit nutzen, ohne überhaupt Gebühren zu zahlen. Transaktionen mit Paysafecard sind von Seiten des Dienstes kostenlos, ebenso der Kauf des Gutscheins selbst. Unter bestimmten Umständen können jedoch Gebühren anfallen. So werden beispielsweise bei Transaktionen in Fremdwährung Umrechnungsgebühren berechnet. Zudem fällt für eine ungenutzte Paysafecard-PIN nach 12 Monaten Inaktivität eine monatliche Gebühr an. Wenn Sie sich das Guthaben eines Paysafecard-Gutscheins auszahlen lassen möchten, kann außerdem eine Auszahlungsgebühr vom Gesamtbetrag abgezogen werden.
Rückbuchungen mit Paysafecard auf dem Forex-Konto
In einem Bereich ist Paysafecard bekanntermaßen sehr unflexibel: bei Erstattungen und Rückbuchungen. Konkret gilt: Bei der Nutzung von Paysafecard gibt es keine klassischen Chargebacks wie bei manchen Kartenzahlungen. Das Unternehmen macht Transaktionen in der Regel nicht rückgängig – ganz gleich, ob Sie eine Zahlung versehentlich tätigen, Ihre PIN gestohlen wird oder etwas anderes passiert. Wenn Sie mit Ihrem Geld nicht sorgfältig umgehen, haben Sie kaum eine Möglichkeit, dies rückgängig zu machen, und müssen den Verlust selbst tragen.
Wenn Sie also Opfer eines Betrugs werden und ein Broker sich weigert, auszuzahlen, bietet Ihnen Paysafecard selbst keine wirksame Rückbuchungsmöglichkeit. In Deutschland bleiben Ihnen zwar Beschwerden beim Broker, bei der zuständigen Aufsicht oder gegebenenfalls rechtliche Schritte, doch ersetzen diese keinen automatischen Zahlungsschutz. Dies ist etwas, das Sie unbedingt berücksichtigen sollten, wenn Sie Paysafecard für den Forex-Handel verwenden möchten. Wenn Sie dieses Risiko nicht eingehen wollen, sind Sie mit einer anderen Zahlungsmethode besser beraten.
Sicherheit beim Forex-Handel mit Paysafecard
In puncto Sicherheit kann Paysafecard für bestimmte Kunden interessant sein, insbesondere für diejenigen, die sensible Zahlungsdaten ungern online weitergeben. Der Hauptvorteil besteht darin, dass Sie für den Kauf einer klassischen PIN in vielen Fällen keine Bank- oder Kreditkartendaten angeben müssen. Sie können einfach zu einer Verkaufsstelle gehen und dort einen Gutschein kaufen – ganz ohne vorherige Formalitäten. Dadurch können wichtige Zahlungsdaten nicht in falsche Hände geraten, weil sie von vornherein nicht übermittelt werden.
Natürlich müssen Sie für Auszahlungen eine andere Lösung verwenden, meist eine Banküberweisung. Zu diesem Zweck wird der Broker Ihre Bankdaten abfragen, die hinter einer starken Verschlüsselung gespeichert werden sollten. Dadurch werden die Informationen für Unbefugte unlesbar, sodass Sie mit mehr Vertrauen handeln können.
Fazit
Alles in allem eignet sich Paysafecard vor allem für eine relativ kleine Zielgruppe von Kunden, während viele andere mit einer alternativen Zahlungsmethode besser bedient sind. Die niedrigen Limits und das Fehlen einer Auszahlungsfunktion verhindern, dass dieser Dienst als vollwertige Standardzahlungsoption durchgehen kann. Für Trader in Deutschland kann Paysafecard sinnvoll sein, wenn kleine EUR-Einzahlungen und der Verzicht auf die Weitergabe von Kartendaten im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig höhere Beträge bewegt, sollte hingegen eher Banküberweisung, Karte oder ein reguliertes E-Wallet prüfen.





